Bezahlbares Wohnen ist eine der großen Gerechtigkeitsfragen unserer Zeit. In Rostock spüren wir das besonders: Die Stadt wächst, der Bedarf an Wohnungen steigt, und Neubau ist oft so teuer, dass er für viele Haushalte nicht mehr erreichbar ist. Dazu kommt: Wir brauchen nicht nur mehr Wohnungen – wir brauchen die richtigen Wohnungen: bezahlbar, barrierearm, klimafreundlich und gut an Bus, Bahn, Kitas und Schulen angebunden.

Mein Anspruch

Sandra Wandt, Kopfporträt, auf grauem Grund mit blauem Blazer und blau-weiß gemustertem Shirt und roter Perlenkette.
Ich kandidiere für den Rostocker Nordosten und die Stadtmitte, weil ich will, dass Rostock ein Zuhause bleibt – für alle, die hier leben und arbeiten. Wenn wir Neubau, sozialen Wohnungsbau und kluge Bestandspolitik zusammenbringen, können wir den Wohnungsmarkt wieder entspannen und Lebensqualität sichern.
Sandra Wandt

Was das für Rostock heißt: meine Vorschläge

1) Rostock‑Tempo beim Bauen

Wir brauchen schnellere Planungs‑ und Genehmigungsprozesse – ohne Abstriche bei Beteiligung und Qualität. Mein Vorschlag: eine verbindliche „Bau‑Taskforce“ aus Verwaltung, Wohnungswirtschaft und Stadtteilen, mit klaren Zeitplänen für Bebauungspläne und Genehmigungen und einer öffentlichen Übersicht, wo Projekte stehen.

2) Mehr sozialer Wohnungsbau – und mehr Wohnungen für Normalverdienende

Rostock braucht Sozialwohnungen, aber auch bezahlbare Neubauten für Menschen, die über den Grenzen für soziale Förderung liegen. Genau dafür ist der zweite Förderweg gedacht. Ich setze mich dafür ein, dass Rostock diese Programme systematisch nutzt – mit klaren Zielzahlen pro Jahr und einer sozialen Mischung in allen Stadtteilen.

3) Kommunale und genossenschaftliche Wohnungswirtschaft stärken

WIRO und Genossenschaften sind Stabilitätsanker für bezahlbare Mieten. Ich will, dass Land und Stadt sie noch stärker unterstützen – z. B. durch verlässliche Förderkulissen, günstige Finanzierung und Unterstützung bei Grundstücksfragen. Für mich haben Erbbaurechte und Konzeptvergaben Vorrang vor dem Höchstpreis.

4) Bauen auf geeigneten Flächen – sozial durchmischt

In Rostock müssen zusätzliche Flächen so entwickelt werden, dass sie sozialen Wohnungsbau und bezahlbare Mietwohnungen ermöglichen – nicht nur hochpreisige Segmente. Das bedeutet: Bei neuen Quartieren und größeren Projekten sollen verbindliche Anteile für geförderten Wohnraum und bezahlbare Mieten vereinbart werden.

5) Bestand erhalten, barrierearm modernisieren, Leerstand aktivieren

Ein Teil der Lösung liegt im Bestand: Sanierung, barrierearme Umbauten, Aufzüge nachrüsten, und wo Wohnungen leer stehen, müssen sie wieder nutzbar gemacht werden. Hier gibt es in MV Förderprogramme – mein Ziel ist, diese in Rostock konsequent auszuschöpfen und mit Beratungs‑ und Antragsunterstützung für kleinere Wohnungsunternehmen zu flankieren.

6) Klimafreundlich bauen – ohne die Mieten explodieren zu lassen

Klimaschutz im Gebäudebereich ist notwendig, aber er muss sozial funktionieren. Ich will Programme, die energetische Sanierung und effiziente Wärmeversorgung so fördern, dass die Warmmiete bezahlbar bleibt – mit klaren Regeln, damit Modernisierungskosten nicht einseitig auf Mieterinnen und Mieter abgewälzt werden.

Was in Mecklenburg‑Vorpommern bereits läuft

und was wir stärker nutzen sollten

Mecklenburg‑Vorpommern fördert den Neubau belegungsgebundener Mietwohnungen sowie die Modernisierung und Instandsetzung von Wohnraum – inklusive Programmen zur Aktivierung von Leerstand, barriereärmerem Umbau und Förderung von studentischem Wohnen bzw. Wohnen für Auszubildende. Das ist wichtig, weil jede neue Wohnung zählt – und weil guter Bestandsschutz oft schneller und günstiger ist als Neubau.

Was die SPD auf Bundesebene will

Die SPD verbindet zwei Ziele: mehr Neubau und besseren Mieterschutz. Dazu gehört, Mieterinnen und Mieter in angespannten Wohnungsmärkten zu entlasten – unter anderem durch eine verlässliche Weiterentwicklung der Mietpreisbremse – und gleichzeitig den Bau bezahlbarer Wohnungen zu fördern. Ein Schwerpunkt ist der soziale Wohnungsbau: Der Bund stellt dafür erhebliche Mittel bereit, die von den Ländern ergänzt werden. Das schafft Planungssicherheit für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und Kommunen.